GLE-INSTITUT FÜR EXISTENZANALYSE UND LOGOTHERAPIE TIROL

GLE-INSTITUT FÜR EXISTENZANALYSE UND LOGOTHERAPIE TIROL



Herzlich Willkommen

auf der Seite des Tiroler Institutes für Existenzanalyse und Logotherapie. Das Institut wurde 2010 gegründet. Dieses Institut ist eine Repräsentanz der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse Österreich (GLE-Ö) sowie der Internationalen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse inTirol (GLE-Int).

Die GLE-Ö ist eine staatlich anerkannte Ausbildungsinstitution für Psychotherapie, Lebens- und Sozialberatung.

Ihre Mag.a Manuela Steger

RÜCKBLICK

Existenzanalytische Traumarbeit
Mag.a phil. Gabriele Brandmaier

Das Tiroler Institut der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse freute sich sehr auf dieses spannende Fortbildungsangebot - mit Gabriele Brandmaier, aus eigenen Reihen kommend - und lud am 29.02.2020 in die Gemeinschaftspraxis Gänsbacherstrasse in Innsbruck. 13 TherapeutInnen und AusbildungskandidatInnen aus Tirol und aus Salzburg sind gekommen.
Gabriele Brandmaiers jahrelange Beschäftigung und Erfahrung im Umgang mit phänomenologischer Traumbearbeitung machte neugierig und sie regte bereits im Vorfeld an, auf die eigenen Träume zu achten und sie aufgeschrieben zum Seminar mitzubringen, damit wir die Traumarbeit konkret üben können. Was am Tag des Traumes bewegt hat, sollte auch bewusst gemacht und aufgeschrieben werden. Im Seminar gab uns nun Gabriele Brandmaier - nach theoretischen Inputs - die Möglichkeit, anhand einer Bearbeitungssequenz mit dem Traum einer Teilnehmerin, das Vorgehen in der Traumbearbeitung anschaulich zu erleben – im Zugang phänomenologisch, unmittelbar, dialogisch und personal.
Eingerahmt von einer Entspannungssequenz unter Gabriele Brandmaiers Monochordklängen und imaginativer Stärkung konnten wir uns dann - begleitet in Kleingruppen - an die eigenen Träume annähern: Eintauchen in die mythische Bilderwelt, sie in Verbindung mit dem Wachleben bringen, sie geduldig befragen bis sich der phänomenale Gehalt entschleiert gezeigt hat – uns selbst im Traum begegnen und personal Stellung beziehen. Spürbar und erfahrbar wurde durch den Traum so etwas wie eine Wegweisung (was ist momentan wesentlich und wichtig? Mit was muss ich mich auseinandersetzen, damit das werden kann, was werden soll?) für unser Leben … das ungelebte Leben, auf das der Traum verweist, ruft uns in die existentielle Verwirklichung. Wir TeilnehmerInnen gingen sichtlich berührt und beschenkt.
Gabriele Brandmaier konnte im Besonderen deutlich machen, dass existenzanalytische Traumarbeit auf der PEA, der Phänomenologie und dem dialogischen Prinzip Martin Bubers beruht und die existenzanalytische Traumarbeit Zugang zur Tiefenperson des Träumers schafft; wir vom Traum angesprochen sind, uns berühren lassen, zu verstehen versuchen, Stellung beziehen und versuchen die vernommene Botschaft im Alltag auszuprobieren.

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„Der Körper spricht, bevor du sprichst“
Existenzielles Grounding
Körperorientierte Fortbildung – Mag. phil. Markus Angermayr

Das Tiroler Institut der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse freute sich sehr, dass Markus Angermayr vom 29. – 30. November 2019 mit seiner körperorientierten Fortbildung und seinem leibphänomenologischen Zugang zu „Existenz“ und „Körper“ nach Innsbruck kam.

Ausgehend vom großen Interesse und Neugier der TeilnehmerInnen arbeitete Markus Angermayr vornehmlich achtsam körperorientiert - mittels Demonstration und unter Anleitung - jeder für sich mit dem eigenen Körper und in Partner- bzw. Gruppenarbeit - mit anschließendem Austausch. Selbst-erfahrend konnten wir eintauchen in die Grunddimensionen des Seins, Präsenz spüren und zeigen, Verweilen bei sich und in Beziehung, in Offenheit für das Begegnende - Fragen „nach INNEN“ richten, verbunden mit dem „eingefleischten“ Selbst, in Resonanz Antwort über den gefühlten Weg des Körpers aus dem Seinsgrund erfahren, annehmen und akzeptieren, was sich zeigt. Berührt konnten wir in Gruppen in einem therapeutischen Übungssetting über die Deskription des Symptoms, in der „Verkörperung“ des Symptoms verweilend, dem Phänomen „entlang gehen“ und schließlich den gefühlten Körper „sprechen“ und „antworten“ lassen. Breema-Elemente unterstützten das Ankommen, Sich-Öffnen für den Augenblick, Ganz-da-sein und Sich-gehalten-fühlen.

Eine schöne Fortbildungsveranstaltung mit kulinarischer Stärkung zwischendurch!
Monika Wilhelm


FORTBILDUNGSANGEBOT am Tiroler Institut für Logotherapie und Existenzanalyse im Feber 2019
Die Fortbildungen „Eine Botschaft des Körpers“ und „Schmerz lass nach ....“ unter der Leitung von Mag.a Renate Bukovski, MSc fanden am 16.02. und 17.02.2019 in Innsbruck statt. AusbildungskandidatInnen mit abgeschlossener Grundausbildung konnten sich diese Fortbildungen als Wahlpflichtfach anerkennen lassen.
In gewohnt fachlich sehr fundierten und didaktisch brillanten Weise zeigte Renate Bukovski wie ein achtsames Wahrnehmen von Körperempfindungen und das Aufspüren ihres phänomenalen Gehalts über Probleme im Hier und Jetzt Aufschluss geben können. Vergangenes kann dabei entschlüsselt und dissoziierte Erfahrungen geborgen werden. Auch Hinweise für die Entstehung und Aufrechterhaltung psychosomatischer Erkrankungen können sichtbar werden.
Unter dem Leitsatz ’"Caring" statt "Curing"’ thematisierte der zweite Teil der Fortbildung die existenzielle Bedeutung von Schmerz sowie die existenzanalytische Herangehensweise mit dem Ziel, dem Patienten zu einer Veränderung im Umgang mit dem Schmerz zu verhelfen. Neben theoretischen Grundlagen über neurobiologische Zusammenhänge bei der Entstehung und Chronifizierung von Schmerz, sowie zahlreichen Praxisbeispielen, wurden auch spezielle Interventionen – bspw. aus der PEA (Personale Existenzanalyse) abgeleitete Imagination - vorgestellt und praktisch erfahrbar gemacht.


FORTBILDUNG zur "Phänomenologischen Forschung" mit Silvia Längle, 06.-7.11.18
Das Tiroler Institut der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse nahm das Forschungs-Fortbildungs-Angebot der GLE sehr gerne an und lud Silvia Längle zu zwei Fortbildungstagen in die Gemeinschaftspraxis Gänsbacherstrasse 6 (herzlichen Dank an Stefan Holzhammer für dieses wunderbare Raumangebot). Am 06.11.2018 nahmen 16 AusbildungskandidatInnen und am 07.11.2018 12 TherapeutInnen an diesem „Phänomenologischen Forschungstag“ teil. Silvias´ jahrelange Beschäftigung und Erfahrung im Umgang mit phänomenologischer Vorgehensweise, deren Einsatz in der Forschung und ihre spürbare Begeisterung waren ansteckend und nahmen von Beginn weg leise Anflüge von Scheu. Im aktiven Miteinander konnten die TeilnahmerInnen unter der Anleitung von Silvia einen Ausschnitt aus einem Patienteninterview zur Therapie-Eingangsfrage: „WAS IST FÜR DICH GUTES LEBEN?“ anspüren, emotional betrachten, unter qualitativ-wissenschaftlichen Gesichtspunkten diskutieren, phänomenologisch analysieren und auswerten … und schließlich in eine ´wissenschaftlich phänomenologische Aussage´ fassen. Silvia Längle konnte uns mit dem Vorgehen der phänomenologischen Forschung das ´langsame Hinschauen´ eindrucksvoll bewusst machen. Lust, wieder vermehrt den Fokus auf das phänomenologische Vorgehen im täglichen therapeutischen Tun zu richten, wurde zudem mit angeregt.

In dieser Fortbildung wird den TeilnehmerInnen mit dem Vorgehen der phänomenologischen Forschung das langsame Hinschauen bewusst gemacht.

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VORTRAG von Dr. Alfried Längle: „Wenn es schwierig wird mit mir/dir“ am 13.09.2018
Ein sehr gelungener Abend ….
Das Tiroler Institut der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse lud am 13.09.2018 in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Tirol PHT (Projekt LehrerInnengesundheit) zum Vortrag mit Alfried Längle: WENN ES SCHWIERIG WIRD MIT MIR/DIR in das Haus der Begegnung in Innsbruck – und sehr zahlreich sind sie gekommen: LehrerInnen aus ganz Tirol, Interessierte und PsychotherapeutInnen. Das Interesse sprengte den räumlichen Rahmen, der Festsaal musste zum Foyer hin geöffnet werden. Alfried Längle konnte in seiner immens erfahrenen und gewohnt pointierten Art und Weise ein Verstehen schaffen, wie ´evolutionär erprobte Automatismen, Reaktionen ungesteuert als Schutzmechanismen eingesetzt werden, „wenn die Seele AU schreit“, wenn es um´s psychische Überleben geht´. Alfried Längle´s Anliegen, ein ´Verstehen´ für solche Situationen im Zwischenmenschlichen zu schaffen um folgend einen guten, offenen Umgang im Miteinander zu finden, ist aufgegangen! Das gesellige Beisammensein im Anschluss an den Vortrag hat zusätzlich zu einem sehr gelungenen Abend beigetragen!

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Video zum Vortrag